Fritz-Bauer-Gesamtschule

Die Beratungslehrer grüßen alle Oberstufenschülerinnen und -schüler. Wir freuen uns, euch hoffentlich bald gesund wiederzusehen.

Spanienfahrt nach Granada 2020

Nachdem die Vorfreude auf die Spanienfahrt in den letzten Wochen immer größer geworden ist, konnte es jetzt endlich losgehen! Bereits um vier Uhr morgens trafen sich 15 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs, um von Düsseldorf nach Málaga zu fliegen.

Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug waren wir auf einen Schlag von Sonne, der beeindruckenden Landschaft und dem spanischen Flair umgeben. Auf dem Weg nach Granada mit dem Bus machten wir einen Zwischenstopp am Meer. Mit den Füßen im Wasser, der prallen Sonne im Gesicht, voller Spannung auf die kommenden Abenteuer und das Unbekannte – Menden kam uns auf einmal sehr weit weg vor.

In Granada stürzten wir uns in die spanische Kultur, entdeckten viele schöne Ecken der Stadt, sahen eine Flamenco-Aufführung und erlebten viele kleine Abenteuer – das Highlight war die Alhambra. Eine alte arabische Festung, die noch aus der Zeit stammt, in der die Mauren Spanien beherrschten und die heute stolz über der Stadt thront. Stunden verbrachten wir damit, die filigran verzierten Gebäude und die prächtigen Gartenanlagen mit zahlreichen Brunnen und Palmen zu bewundern. Man fühlte sich in eine Welt versetzt, wie in einem Märchen aus tausendundeiner Nacht.

 

Action pur erlebten wir bei einer Wanderung in die Schlucht von Monachil, am Stadtrand Granadas. Atemberaubende Ausblicke und viel Spaß waren garantiert, als wir gegen den Strom immer tiefer in diesen kleinen Canyon hinein liefen. Der Weg wurde immer enger, wir mussten unter Felsüberhängen her kriechen, um weiter zu kommen, nur um vor der nächsten Mutprobe zu stehen: einer wackelige Hängebrücke, die sich weit über eine tiefe Schlucht spannte – doch gar kein Problem für das FBGES-Team!

Uns Lehrer hat es besonders gefreut zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler ihre Spanischkenntnisse von zweieinhalb Schuljahren anwandten und sich immer wieder mit Spanierinnen und Spaniern unterhielten und neue Kontakte knüpften. Es war eine tolle Gruppe und wir hatten eine großartige gemeinsame Fahrt nach Granada!

Auf den Spuren der Geschichte: Berlinfahrt der EF

In der ersten Märzwoche fuhr die Jahrgangsstufe elf (EF) gemeinsam mit ihren Beratungslehrern Herrn Wortmann und Frau Nothelle sowie Frau Sharma nach Berlin.
Auf die 60 Schülerinnen und Schüler wartete bei sonnigem Winterwetter ein abwechslungsreiches, kulturelles Programm.
Erstes Highlight war der Besuch des Bundestages am Dienstagmorgen. Bei einem Vortrag auf der Besuchertribüne erfuhren die Jugendlichen spannende Details über die Geschichte des Gebäudes und den Alltag der Abgeordneten.

Im Anschluss genossen alle von der Kuppel einen eindrucksvollen Rundumblick über die Stadt. Nachmittags besuchte die Stufe eine Ausstellung zur Geschichte der Demokratie im Deutschen Dom. Bei einem Rollenspiel zur Frage „Soll das Wahlrecht mit 16 Jahren eingeführt werden?“ schlüpften die Jugendlichen in die Rolle der Bundestagsfraktionen und konnten Demokratie quasi „live“ erleben.

Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der drei Projektschwerpunkte „Kunst & Ästhetik“, „Mensch & Umwelt“ sowie „Gesellschaft & Internationales“. Je nach Schwerpunkt standen Ausflüge ins Jüdische Museum, das Menschenmuseum oder zum Checkpoint Charlie an. Nachmittags wartete dann eine Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf die Jugendlichen.
Einstimmig beschloss die Stufe, dass der Ausflug in die Gedenkstätte Hohenschönhausen am Donnerstag das eindrucksvollste Erlebnis war. Bei einem rund fünfstündigen Workshop führten ehemalige Insassen die Schülerinnen und Schüler durch das frühere Stasi-Gefängnis und erzählten ihre Geschichte. Bei verschiedenen Rechercheaufträgen war dann im Anschluss Eigeninitiative gefragt.

Den Nachmittag konnten die Jugendlichen dann für eigene Erkundungstouren nutzen: Ob Shopping in der neuen Mall of Berlin, Essen in den zahlreichen Restaurants oder Bummeln in den Hackeschen Höfen – die Möglichkeiten waren grenzenlos.
Auf der knapp achtstündigen Rückfahrt im Bus schaute man in rundum zufriedene, aber auch erschöpfte Gesichter – „Eine super Fahrt, die können wir genauso noch einmal machen“, fasst der stellvertretende Stufensprecher Cedric zusammen.

Savannah wird Lesekönigin: Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Vor wenigen Wochen fand der Vorlesewettbewerb des sechsten Jahrgangs statt, bei dem sich die Klassensieger, Finn, Anas, Florian und Savannah eindrucksvoll präsentierten. Die Jury, bestehend aus zwei Schülerinnen der zehnten Klasse, Frau Gewiss und Herrn Mogwitz, einigte sich mit knappem Vorsprung auf Savannah (6c) als Siegerin vor drei punktgleichen zweiten Plätzen. Gelesen wurde aus Kinderbuchklassikern wie „Karlson vom Dach“ und „Harry Potter“, dem Comicroman „Gregs Tagebuch“ und der Biographie „Montana Black“.
Die strahlende Siegerin Savannah vertrat die Fritz- Bauer- Gesamtschule erfolgreich beim Regionalentscheid in Siegburg.

Jugendbegegnung Berlin

Sechs Schülerinnen der Q1 nahmen im Januar 2020 gemeinsam mit Frau Asad und Herrn Mogwitz an einer deutsch-polnisch-ukrainischen Jugendbegegnung in Berlin teil. In der Hauptstadt organisierte das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin einen Workshop für insgesamt 20 Schüler/innen der drei Länder, in dem sie sich intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus beschäftigten. Neben Besichtigungen der Zwangsarbeiterunterkünfte, der Blindenwerkstatt von Otto Weidt und des jüdischen Friedhofs ermöglichte man den Schüler/innen auch eine Diskussionsrunde mit dem Kurator der Ausstellung „Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien“, Klaus Hasbron-Blume sowie ein Zeitzeugengespräch mit Cornelia Schmalz-Jacobsen.

 

 

Diese berichtete den Jugendlichen von dem Widerstand, den ihre Eltern im Nationalsozialismus geleistet haben, wofür sie in Yad Vashem in der Allee der Gerechten geehrt wurden. Nach einer eindrucksvollen Führung durch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas rundete das Erstellen eigener kreativer Gedenkformen den Workshop ab.
Die vom Dokumentationszentrum durchgeführte Jugendbegegnung war eine bereichernde Erfahrung, die in den kommenden Jahren weitergeführt werden soll.

Besuch in der Oper Köln

Am 12. Januar 2020 besuchte der Q2-Grundkurs Musik die Vorstellung „La Bohème“ vom italienischen Komponisten Giacomo Puccini in der Oper Köln und rundete damit die Unterrichtsreihe „Musik auf der Bühne“ ab. Es war ein sehr inspirierender Abend und für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis, die vielen Facetten einer Oper einmal „hautnah“ zu erleben.

Studienfahrt nach Prag

Vom 5. Juli bis zum 11. Juli 2019 fuhren die Schüler*innen der Q1 unter Begleitung von Herrn Haas, Herrn Lambeck, Frau Schumacher und Frau Gewiss auf Studienfahrt nach Prag. Die Schüler*innen konnten im Vorhinein aus einem Pool von Angeboten wählen. Neben verpflichtenden Aktivitäten konnten die Schüler*innen mithilfe der Wahlpflichtangebote ihr Programm so selbstständig gestalten. Bei bestem Sommerwetter standen u.a. eine Stadtführung durch die historische Innenstadt, der Besuch des jüdischen Viertels Josefov und die Erkundung der Prager Burg auf dem Programm. Außerdem besuchten wir das Kafka-Museum, das Museum des Kommunismus und das Zentrum für zeitgenössische Kunst. Darüber hinaus unternahmen wir eine Rafting-Tour auf der Moldau. Die Schüler*innen waren durchweg begeistert von der osteuropäischen Großstadt. Der besondere Zusammenhalt der Jahrgangsstufe sorgte für eine insgesamt sehr angenehme Atmosphäre während der gesamten Fahrt.

Weiter!Bildung 2020

Sankt Augustin. Die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (EF) der Fritz-Bauer-Gesamtschule stellten am Mittwochnachmittag, dem 29. Januar in einem abwechslungsreichen Programm ihre Oberstufe vor.

Gemeinsam mit ihren Beratungslehrern Frau Nothelle und Herrn Wortmann sowie ihren Fachlehrern hatten die Jugendlichen ein umfangreiches Programm geplant. Zunächst erfolgte eine Begrüßung durch die Schulleiterin Stephani Overhage und den Abteilungsleiter der Sekundarstufe II, Herrn Weber. Gemeinsam stellten die beiden potenziellen Oberstufenschülern und deren Eltern die neuen Beratungslehrer Frau Imsiecke und Herrn Haas vor. Dann übergaben sie das Wort dem Stufensprecher Dariel Runtze, der den Nachmittag souverän moderierte.
Zum Auftakt präsentierten die Schüler anhand von Powerpoint-Präsentationen die Besonderheit „ihrer“ Oberstufe: Die drei Projektschwerpunkte „Kunst und Ästhetik“, „Mensch und Umwelt“ und „Gesellschaft und Internationales“.

Durch Projektunterricht und Exkursionen sollen vertiefte Kompetenzen ausgeprägt werden, die in besonderer Weise auf das Abitur vorbereiten sollen. Neben den wichtigsten Informationen zu den Inhalten dieser Profile zeigten die Schülerinnen und Schüler auch ihre Arbeitsergebnisse: Masken und Gedichte zum Thema „Angst“, ein DNA-Modell aus Süßigkeiten und einen Vortrag zum Thema „Die Grenzen der Leistungen im Sport“.
Im Laufe des Nachmittags wurden in einem kurzweiligen Programm weitere Arbeitsergebnisse aus den Fächern vorgestellt: Dialoge aus dem Spanischunterricht und ein französischsprachiger Vortrag über die Maghreb-Staaten machten Lust auf die modernen Fremdsprachen. Viel Applaus erntete auch Lisa-Marie Oswald, die ihren Gewinnerbeitrag des stufeninternen Poetry-Slams zum Besten gab. Den krönenden Abschluss bildete dann ein Rollenspiel auf Latein, in dem Caesar und Ovid zum Leben erweckt wurden. Durch das Programm wurde deutlich, wie wissenschaftlicher Anspruch und praktische Anwendung miteinander verknüpft werden können und wie viel Spaß Unterricht machen kann.

Im Anschluss standen Schüler und Lehrer der Oberstufe in Form einer Fächerbörse zur Beantwortung von Fragen zu neuen Unterrichtsfächern, wie Philosophie, Pädagogik, Informatik, Chemie oder Geographie bereit.
Die Vorteile der gymnasialen Oberstufe der Fritz-Bauer-Gesamtschule lassen sich unter dem Motto „Wir kümmern uns!“ zusammenfassen: Kleine und stabile Lerngruppen, die enge Betreuung durch die Beratungslehrer, das projektartige Lernen in den Profilen und der Fachunterricht durch das dynamische Kollegium bereiten kompetent und schülerorientiert auf das Abitur vor.

Englandfahrt - Eastbourne, London, Brighton.

Viele Schülerinnen und Schüler kannten das Land bisher nur aus dem Fernseher oder dem Lehrbuch. Doch das sollte sich jetzt ändern. Bereits um sieben Uhr morgens trafen sich 25 Schülerinnen und Schüler aus dem achten und neunten Jahrgang, um sich nun endlich selbst einmal ein Bild von England zu verschaffen und näher zu sehen, wo die Sprache und Kultur, mit der sie sich nun schon mindestens drei Jahre im Unterricht auseinandersetzen, ihren Ursprung hat. Nach einigen Stunden Fahrt durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich erreichten wir schließlich Dünkirchen, wo die Fähre auf uns wartete. Nach einer ruhigen Überfahrt mit tollem Blick auf die Kreidefelsen von Dover erreichten wir unser Zielland und endlich auch unseren Zielort Eastbourne. Dort warteten bereits die Gastfamilien auf uns.

Nach der ersten Nacht begann der Tag verregnet. Das hielt uns allerdings nicht davon ab, Eastbourne per Stadtrally kennenzulernen. Und schon nach ein paar Stunden klarte es soweit auf, dass wir bei strahlendem Sonnenschein die Kreidefelsen entlang des „Beachy Head“ und der „Seven Sisters“ erkunden konnten. Am kleinen Weiler „Birling Gap“ bekamen wir mit, dass dieser Küstenabschnitt stark von der Erosion geprägt ist und bereits viele Häuser, aufgrund der immer näher rückenden Abbruchkante, verloren gingen. Zum Schluss besuchten wir noch den „Eastbourne Pier“, bevor sich alle Schülerinnen und Schüler am frühen Abend zu ihren Gastfamilien begaben.
Am nächsten Tag erwartete uns mit einem Besuch der Hauptstadt London ein weiteres Highlight der Reise. Nachdem wir an der O2-Arena unseren Bus verließen, mischten wir uns wie typische Londoner in die Underground und fuhren Richtung Tower Bridge. Nach gefühlt unzähligen Fotos überquerten wir die Brücke zu Fuß und gingen zum Tower of London, wo wir die Ausstellung mittels einer Rally erkundeten. Neben den Kronjuwelen, großen schwarzen Raben und einem imposanten Wachwechsel der Beefeater erfuhren wir viele eindrucksvolle, teils traurige und skurrile Anekdoten der britischen Geschichte. Anschließend wechselten wir aufs Wasser. Mit dem Boot fuhren wir über die Themse hinauf Richtung Big Ben und Westminster, von wo aus wir bis zum Trafalgar Square gingen und schließlich – wieder per Bahn – auch noch zum Piccadilly Circus. Erst spät abends traf unser Bus wieder in Eastbourne ein.

An unserem letzten Tag besuchten wir noch die Studentenstadt Brighton. Auch hier gingen wir zum Pier, der anders als in Eastbourne ein halber Vergnügungspark ist. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Stadt in Kleingruppen zu erkunden. Einige sahen sich den „Royal Pavilion“ an, andere stürzten sich direkt in die teils engen Gassen der Stadt und sahen sich die Stadt an oder gaben ihre letzten Pounds für Andenken und Mitbringsel aus.
Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen. Ein letztes Mal konnten wir von der Fähre aus den Kreidefelsen winken. Insgesamt erhielten die Schülerinnen und Schüler in den zurückliegenden Tagen einen tollen Einblick in das Land und dessen Kultur, vertieften ihre Sprachkenntnisse und knüpften neue Kontakte. Für Viele wird es sicherlich nicht der letzte Aufenthalt auf der Insel sein.

Erdkunde-Exkursion nach Garzweiler

Bereits morgens um 7.00 Uhr trafen sich die beiden Erdkunde Kurse der EF, um zum Braunkohletagebau nach Garzweiler ins Rheinische Braunkohlerevier zu fahren. Dort startete die Besichtigungstour um 9.00 Uhr am Besucherzentrum, die uns durch den Tagebau sowie Umsiedlungs- und Rekultivierungsgebiete führen sollte. Ein ehemaliger Mitarbeiter von RWE informierte uns umfangreich und sachkundig, sodass wir einen guten Eindruck über die Betriebsabläufe, aber auch über positive sowie negative Auswirkungen des Tagebaus gewinnen konnten.

Am ersten Standort, einem derzeit stillgelegten Bagger, staunten wir über die Leistung und Ausmaße der Maschine und wurden über die fachlichen Voraussetzungen der dort tätigen Arbeitskräfte informiert. Anschließend fuhren wir durch den Tagebau zum Aussichtspunkt Jackerath. Von dort aus konnten wir den gesamten Tagebau mit den freigelegten Flözen und einzelnen Sedimentschichten aus Kiesen und Sanden überblicken, die ursprünglich aus dem Alpenraum stammen.

Daraufhin führte uns die Route durch Rekultivierungsgelände, wo uns die Abläufe der Rekultivierung sowie deren Schwierigkeiten erläutert wurden.

Die Fahrt durch den Ortsteil Königshofen vermittelte uns einen Eindruck einer durch den Tagebau notwendigen Umsiedlungsmaßnahme, die bereits in den 1980er Jahren erfolgte. Dabei wurde insbesondere auch auf die emotionalen Aspekte des Verlustes von Heimat für die betroffene Bevölkerung hingewiesen.

Die Thematik der CO2-Emission wurde nur am Rande erwähnt, aber im Unterricht vorab rege diskutiert. Nach heutigem Stand ist der Ausstieg aus der Braunkohle bis zum Jahre 2038 beschlossen. Dabei stellt sich die Frage, ob dieser Termin zu früh oder doch eher zu spät ist…

Käthe Kollwitz - Kunst gegen soziales Elend und Krieg: Besuch des Geschichtskurses der Q1 der Fritz - Bauer - Gesamtschule in Sankt Augustin im Käthe - Kollwitz - Museum in Köln

Am 23. März 2019 besuchte der Geschichts - Grundkurs des 12. Jahrganges der Fritz - Bauer - Gesamtschule das Käthe - Kollwitz - Museum in Köln. Anlass war der Abschluss einer Unterrichtsreihe zur Sozialen Frage im 19. Jahrhundert. Ausführlich haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und der daraus resultierenden Sozialen Frage beschäftigt. Dabei wurden unterschiedliche Lösungsansätze zur Verbesserung der sozialen Situation der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert untersucht und beurteilt. Zum Abschluss sollte nun ein anderer Ansatz, die künsterlische Auseinandersetzung mit dem Thema am Beispiel von Käthe Kollwitz in den Mittelpunkt gerückt werden. Da sich das Käthe - Kollwitz - Museum zentral am Neumarkt in Köln befindet, war dieses gut zu erreichen. Die Führung durch das Museum sprach die Schülerinnen und Schüler sehr an, sodass sie sich aktiv an der Führung beteiligen konnten. Thema war nicht nur die Auseinandersetzung mit dem sogenannten "Weber - Zyklus", der Darstellung der Weber - Aufstände durch Käthe Kollwitz, sondern auch deren  künstlerische  Verarbeitung des 1. Weltkrieges, der das Folgethema der nächsten Unterrichtsreihe sein sollte.

Zum Abschluss fand natürlich noch ein kleines Kölner Kurstreffen statt, um das 1. Quartal des zweiten Schulhalbjahres abzuschließen. 

Die Q1 des Schuljahres 2018/19 ist der erste Jahrgang, der an der Fritz - Bauer - Gesamtschule im Schuljahr 2020 Abitur machen wird. "Wir fördern es sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler das, was sie in der Schule lernen, mit Unterrichtsgängen vor Ort verknüpfen können. Daher ist es uns sehr wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler möglichst viele außerschulische Lernorte besuchen. Dies sollen die Artikel auf der Homepage wiederspiegeln", äußert sich die Schulleiterin, Stephani Overhage, die den Geschichtskurs der Q1 leitet.

Erdkunde-Exkursion nach Beuel zum Thema “Hochwasserschutz“

Am 07.05.19 trafen sich die beiden EK-Grundkurse der EF mit ihren Lehrern morgens in Beuel, um das Thema „Hochwasserschutz“ vor Ort zu erarbeiten. Dies erfolgte größtenteils mit Hilfe der App „Biparcours“, die eine von Herrn Bieber selbst zusammengestellte „Rallye“ enthielt. So erkundeten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen Beuel als Ort historischer Hochwasser und im Hinblick auf Hochwasserschutzmaßnahmen und lernten, den Stadtteil mit anderen Augen zu sehen. Dass die Bewohner des Uferbereichs im Notfall mit einem Schlauchboot, einem batteriebetriebenen Radio, einem weißen Tuch (um Hilfe zu signalisieren) und Materialien zum Bau eines Steges auf mögliche Hochwasser vorbereitet sein sollen, war den Schülerinnen und Schülern ebenfalls neu und verwunderte sie - denn beim letzten großen Hochwasser, das große Teile des ufernahen Bereichs Beuels überflutete, waren die Schüler noch gar nicht geboren. Dem Hochwasserschutz sei Dank, dass die Anwohner in den letzten Jahren davor bewahrt blieben und dies in Zukunft hoffentlich auch bleiben.

Der „Ames-Raum“ im „Odysseum“

Damit sich jede(r) gut vorstellen kann, welche optische Täuschung entstehen soll, wird dies im folgendem Foto gezeigt, denn nun ist Frau Börnicke eine „Riesin“ und doch eigentlich kleiner als Frau Dr. Marquardt.

das adlige Leben im 18. Jahrhundert

Im Rahmen der Projektwoche besuchte der „Kunst und Ästehik“-Zweig der EF am 09. Juli 2019 mit der Projektleitung Frau Asad und Herr Kentenich das Brühler Schloss Augustusburg. Hier begeisterte - neben den interessanten Informationen über das adelige Leben im 18. Jahrhundert - besonders der nach französischem Vorbild angelegte Schlossgarten. Ein Besuch des Max-Ernst-Museums rundete die Exkursion ab und stimmte den Kurs auf die folgende praktische Arbeitsphase ein, in der sie selbstverfasste dadaistische Lautgedichte in Kunstwerke transformieren werden. Hierzu erproben die Schüler/innen die Decalcomanie-Technik, die bereits Max Ernst anwendete. 

Lieber Projektkurs, danke für diesen tollen und inspirierenden Tag! 

Die Trickfilmwerkstatt im Deutschen Museum Bonn

Dort haben wir zunächst eine Einführung von Herrn Hübner bekommen.
Unter seiner Anleitung haben wir dann auf unserem eigenen Handy mit der Hilfe einer speziellen Trickfilm-App selbst einen Trickfilm „gedreht“.

Natürlich braucht man auch Kulissen, hier sind zwei für unserer Drehorte:
klar, Playmobil – Modelle

Die Experimentierküche „Kleine Gummibärchenkunde“ im Deutschen Museum Bonn

Zunächst haben wir eine Einführung von Herrn Walter bekommen. Unter seiner Anleitung haben wir dann in der Experimentierküche des Museums selbst Gummibärchen hergestellt. Wir konnten uns zwischen Gummibärchen mit und solchen ohne Gelatine entscheiden.

Wir haben dann auch noch aus normalem Papier Tüten hergestellt, in dem wir die Papierblätter mit unserem „Gummibärchenteig“ zu Tüten verklebt haben. Dazu mussten wir uns ganz genau an die schriftlichen Anleitungen halten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Unsere „Gummibärchen“ hatten zwar nicht die Form von Bärchen, aber sie schmeckten.

Allerdings waren sie unterschiedlich gut gelungen: Einige waren nicht fest geworden, andere dafür hart
wie Gummi und sie klebten…

Wir haben gelernt, wie genau man sich an die Anleitung halten muss!!!!!

Mit neuen Freunden die Geschichte überwinden – Israel - Abend der Fritz - Bauer - Gesamtschule

Am Montag, dem 02.07. luden Schülerinnen und Schüler der Fritz-Bauer-Gesamtschule zum Israel-Abend ein. Vor zahlreichen Gästen wie Anke Riefers vom Freundeskreis Mewasseret Zion e.V., Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus Lübken, dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Lutz Hassel, Mitgliedern des Fördervereins sowie Lehrerinnen und Lehrern präsentierten sie die Arbeitsergebnisse der Israel-AG und des Israel–Austausches Schuljahr 2017/18. Frau Busch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung der Nachbarschaftshilfe überreichte der Schulleiterin Stephani Overhage einen Spendenscheck über 5000 Euro, um den Austausch langfristig finanziell zu unterstützen.

 

„Ich bin richtig stolz auf meine Siebtklässler. Diese Informationen über Fritz Bauer haben sie selbstständig im Stadtarchiv recherchiert“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Patrick Werneburg vor einer Stellwand mit Arbeitsergebnissen seiner Israel-AG. Beim entspannten „Come-Together“ können sich die Gäste die Schülerpräsentationen ansehen und sich am orientalischen Büffet mit Fladenbrot, Hummus und weiteren Köstlichkeiten stärken.

Der offizielle Teil der Veranstaltung beginnt mit einem gemeinsamen Grußwort der Schulleitung und den Schülersprechern Nils Pätzold und Sajad Habibi. „Menschen sind Menschen. Wenn wir Rassismus begegnen, müssen wir eingreifen“, so Nils Pätzold. Damit bringt er ein wichtiges pädagogisches Ziel der Schule auf den Punkt: Die Erziehung zu Toleranz und Zivilcourage. Der seit 2015 bestehende Schüleraustausch mit der Hayovel High School in Israel leistet hierzu einen besonderen Beitrag. Ada und Eddie aus der Klasse sieben haben eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet und berichten mit zahlreichen Fotos von ihren Eindrücken des Austauschs 2017/18. Gemeinsam mit 21 weiteren Schülerinnen und Schülern reisten sie im April dieses Jahres in Begleitung von Stephani Overhage, Marcus
Lübken und der Schulsozialarbeiterin Anna Killewald nach Mewasseret Zion. Dort besuchten sie unter anderem die Klagemauer in Jerusalem, machten eine Tour durch die Wüste und badeten im Roten Meer. Der Schwerpunkt lag aber auf der aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte. So nahm die Delegation aus Sankt Augustin auch am Holocaust Memorial Day teil. „Als Frau Overhage dort ihre Rede hielt, wollten wir alle applaudieren, aber die Israelis erklärten uns, dass man das (in diesem Kontext, die Red.)) nicht darf“, ergänzt Eddie.

Bereits im Oktober 2018 hatten die Gesamtschüler die Israelis in Sankt Augustin zu Gast. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zunächst Bonn und die nähere Umgebung erkundet hatten, ging es für drei Tage nach Berlin. Der Besuch des Jüdischen Museums, des Denkmals für die ermordeten Juden Europas sowie des Bundestags bildeten die Highlights. Dort trafen die Jugendlichen den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Norbert Röttgen. Ada betont, dass es während des Austauschs viele emotionale Momente gab, insbesondere als ein israelisches Mädchen im Museum Fotos ihrer Familie sah. „Aber abends im Hotel war alles wieder gut und wir haben dann doch noch Party gemacht.“

„Auf den Fotos vom Farewell-Abend in Tel Aviv kann man sehen, wie schnell die Israelis und wir Freunde geworden sind“, schließt Eddie seinen Vortrag. Ada ergänzt, dass ihr der Austausch „richtig viel Spaß gemacht“ und dass sie „viel über die israelische Kultur gelernt“ hat.

Nils Pätzold (EF) und Lisa Hassel (10c) durften ebenfalls eine ganz besondere Erfahrung machen. Die beiden hatten sich erfolgreich für das Stipendiatenprogramm der Johannes-Rau-Stiftung beworben. Eine Woche lang wurden sie in Köln vorbereitet und durften sich dann als deutsche Botschafter mit israelischen Jugendlichen aus ganz Israel für eine Woche in Berlin treffen. „Das war eine wirklich prägende Erfahrung“, sagt Lisa und bedankt sich bei der Schulleitung für deren Unterstützung.

Stephani Overhage und ihr Stellvertreter Patrick Werneburg sind stolz darauf, ihren Schülerinnen und Schülern so viele Möglichkeiten bieten zu können: „Wenn sich Jugendliche aus Israel und Deutschland begegnen, rückt die Geschichte in den Hintergrund und es zählen die traurigen und vor allem fröhlichen Momente, die man gemeinsam erlebt“. Die Schulleitung bildet sich auf dem Gebiet der Holocaust-Didaktik stetig fort. Patrick Werneburg war erst vor kurzem auf einer Fortbildung in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Dort nahm er am German Desk teil und begann mit der Planung einer weiteren Schulpartnerschaft.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung überreichte Frau Busch Stephani Overhage eine 5000 Euro-Spende der Stiftung der Nachbarschaftshilfe Rhein-Sieg e.V.. Diese soll den nächsten Austausch mitfinanzieren. Die Fritz-Bauer-Gesamtschule bedankt sich ganz herzlich bei allen Freunden und Förderern, die den Austausch mit Israel unterstützten und damit den Schülerinnen und Schülern so wertvolle Erfahrungen ermöglichen.