Fritz-Bauer-Gesamtschule

Ein Tag zum Feiern -Abiturfeiern des ersten Abiturjahrgangs

Bei strahlendem Sommerwetter fanden am Donnerstag, dem 25. Juni die Feierlichkeiten zum ersten Abitur in der Aula der Fritz-Bauer-Gesamtschule statt. Festlicher Blumenschmuck, ein roter Teppich, roségoldfarbene Luftballons und ein stimmungsvoller Sternenhimmel schmücken den Raum und verdeutlichen, dass es ein Tag zum Feiern ist! „One moment in time“ spielte der Musiklehrer Florian Kunert zur Einstimmung auf dem Klavier. Und ein besonderer Moment ist es wirklich: 46 Schüler*innen haben ihre Allgemeine Hochschulreife erworben und erhielten im Beisein ihrer Eltern, Lehrer, Vertretern der Stadt sowie Freunden und Förderern der Schule unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ihre Abiturzeugnisse. Die Abiturient*innen Lara Sophia Püschner, Sajad Habibi und Jowan Kurd moderierten die Veranstaltung.

Reden und Glückwünsche

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, eröffnete die Schulleiterin Stephani Overhage ihre Begrüßungsansprache mit den Worten, mit denen sie 2011 die Einschulungsfeier der Schüer*innen begann. Die Schulleiterin dankte insbesondere den Eltern, die der 2011 gegründeten Schule und auch der gymnasialen Oberstufe ihr Vertrauen geschenkt hatten. Overhage blickte zurück auf neun Schuljahre, innerhalb derer sich die Gesamtschule zu einer festen Größe in der Bildungslandschaft der Stadt Sankt Augustin entwickelte. Als erster Jahrgang hätten die Schüler*innen des Jahrgangs alle Meilensteine der Entwicklung miterlebt und geprägt: Die Einführung der zweiten Fremdsprache Spanisch, die Feierlichkeiten zur „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“, die Auszeichnung als „Schule der Zukunft“ , die Verabschiedung des Schullogos mit dem von der ehemaligen Schülerin Celine M. geprägten Claim „Das sind wir!“ sowie die Namensgebung zur Fritz-Bauer-Gesamtschule. Sie waren die ersten, die im Jahr 2016 ihre Zentralen Prüfungen schrieben und die ersten, die die Zentralen Abiturprüfungen bestanden hätten.

Die Schulleiterin bedankte sich bei Bürgermeister Klaus Schumacher, dem Paten der Schule, bei der Bezirksregierung Köln, namentlich bei Frau Cornelia Ossendorf und Herrn Martin Nolte, der Schulamtsdirektorin für den Rhein – Sieg – Kreis, Birgitt Kreitz-Henn, der ehemaligen Schulministerin Sylvia Löhrmann, der Vorsitzenden des Freundeskreises Mewasset Zion Anke Riefers, dem städtischen Beigeordneten Ali Dogan, der Fachdienstleisterin Josefine Dedendach sowie allen weiteren Freunden und Förderern der Schule für die langjährige Unterstützung.

Die Schüler*innen und Schüler hätten das Leitbild „Leistung einbringen - Vielfalt leben – Wertschätzung erfahren“ während ihrer Schulzeit stets erfüllt. Auch unter den schwierigen Bedingungen während der Corona-Pandemie hätten sie ihr Bestes gegeben. Auf die lang geplante Mottowoche, den Abistreich und auch den Abiball müssen die Abiturient*innen in diesem Jahr verzichten, nicht aber auf die Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen. 46 Schüler*innen verlassen die Schule mit der Allgemeinen Hochschulreife, zwei mit der Fachhochschulreife und darauf können sie stolz sein! Stephani Overhage beglückwünschte die Schüler*innen, wünschte ihnen alles Gute und beendete das eingangs erwähnte Hermann Hesse Zitat: „…der uns beschützt und der uns hilft zu leben“.

Auch der Bürgermeister Klaus Schumacher gratulierte den Abiturient*innen und ist sich sicher, dass ihnen die Schule „das Rüstzeug fürs Leben“ vermittelt habe. Er überreichte der Jahrgangsbesten Carina Hochheuser für den hervorragenden Abidurchschnitt von 1,5 den Augustinus.

Im Anschluss lasen die Abiturientinnen Jowan Kurd und Lara Sophia Püschner die Glückwünsche der Dezernentin Cornelia Ossendorf vor, die dem Jahrgang ihre Anerkennung aussprach. Ebenso gratulierten der Schulpflegschaftsvorsitzende Ralf Leder sowie der Schülersprecher Nils Pätzold.

Erinnerungen

Musisch untermalte Fotorückblicke der Jahre 2011-1013, 2013-2016 sowie aus der Oberstufenzeit 2017-2020 erinnerten an neun Jahre Schulzeit an der Fritz-Bauer-Gesamtschule, von der ersten Klassenfahrt über Exkursionen ins Ruhrgebiet bis hin zur Stufenfahrt nach Prag. Sie zeugen vom Zusammenhalt der Stufe und unzähligen schönen Erinnerungen.

Etwas ganz Besonderes hatten auch die Beratungslehrer Herr Haas und Herr Lambeck vorbereitet: In ihrem Videogruß „Beratungslehrer Backstage“ eröffneten sie Einblicke hinter die Kulissen und zeigten und humorvolle Art, was sich wirklich hinter den Türen ihres Büros abspielt: Die Organisation der Pragfahrt wurde an die Referendare abgegeben, die Entschuldigungen türmten sich im Regal und der Kölner Karneval war wichtiger, als die Vorbereitung des Klausurplans. „Spaß beiseite“ kommentierten die beiden zum Abschluss: „Wir sind mehr als stolz darauf, dass wir euch zum Abitur führen durften und dass wir ein Teil des Ganzen sein durften“! Dass das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern sehr vertrauensvoll war und ist, zeigten die Danksagungen der Abiturient*innen, die sich sehr persönlich mit Videogrüßen von Herrn Haas und Herrn Lambeck verabschiedeten.

„Erfolgreich zum Gipfel“ – Rede des Oberstufenleiters und musikalische Überraschung

Mit einer „Reise mit anschließender Gipfelbesteigung“ verglich der Oberstufenleiter Norman Weber die Schullaufbahn der Abiturient*innen. Die Schüler*innen hätten während dieser Reise stets das Abitur als Ziel vor Augen gehabt und trotz „manchmal knapp werdenden Sauerstoffs“ den Gipfel erklommen. Das Wort „Corona“ interpretierte er mit seinen Wünschen für die Abiturient*innen neu: Courage, Optimismus, Respekt, Offenheit, Neugierde und Authentizität möchte er ihnen mit auf ihren weiteren Lebensweg geben.

Für eine musikalische Überraschung sorgten Japhet Tuala und Gloria Daniels, die gemeinsam mit Herrn Kunert den Song „We are the world“ performten und damit Standing Ovations ernteten.

Zeugnisvergabe

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war die feierliche Zeugnisvergabe durch Stephani Overhage, ihren Stellvertreter Patrick Werneburg und die Beratungslehrer. Neben ihren Abiturzeugnissen überreichten Herr Haas und Herr Lambeck allen Schüler*innen eine Rose. Sichtlich stolz nahmen die Abiturient*innen unter Applaus ihre Zeugnisse entgegen und können nun in einen neuen Lebensabschnitt starten: „Ob sie ein Auslandsjahr planen, eine Ausbildung beginnen oder im Herbst ins Studium an der Universität starten, ich bin mir sicher, dass alle ihren Weg finden werden“, schloss die Schulleiterin die Veranstaltung.

Das Team der Fritz-Bauer-Gesamtschule wünscht den Abiturient*innen alles Gute für die Zukunft und bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei den ehemaligen Referendar*innen des Studienseminars Bonn für die Planung der Feier, Herrn Kunert für die musikalische Unterstützung, dem Förderverein für die Dekoration und bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

Die Abiturienten der Fritz-Bauer-Gesamtschule

Franziska Ackermann, Agnesa Bajrami, Miriam Bätz, Dustin Bechteler, Ann - Katrin Becker, Katharina Borodenko, Sean Boulou, Teofilos Chatzistamatis, Victor Churlyaev, Gwendolyn Random Claaßen, Gian Luca Culoso, Gloria Mantatu Daniel, Maximilian Eiser, Lena –Luise Grellert, Lydia –Tamar Greuel, Sajad Habibi, Jason Hanke, Carina Hochheuser, Jannik Hylla, Leon Jarosch, Malin Jendreck, Shima Khodaparast, Lisa Kulas, Jowan Kurd, Marvin Larius, Marie Leuwer, Jasmin Lüddemann, Miro Gregor Alo Mahko, Angela Mayimona - Antonio, Maxim Ngom, Jessika Claudia Nowak, Arian Pahlewani Saroughiye, Nils Pätzold, Carlos Podlech, Lara Sophia Püschner, Elias Rafiqpur, Aiko Ross, Luca Schäfer, Anastasia Schmidt, Johanna Schug, Felix Christian Staeck, Jessika Stukert, Japhet Tuala, Martin Tumlert, Markus Tumlert und Lea Celine Zimmer

Die Fachoberschulreife erlangten:

Saad Barouag, Gentiana Veliqi