Englandfahrt - Eastbourne, London, Brighton.

Viele Schülerinnen und Schüler kannten das Land bisher nur aus dem Fernseher oder dem Lehrbuch. Doch das sollte sich jetzt ändern. Bereits um sieben Uhr morgens trafen sich 25 Schülerinnen und Schüler aus dem achten und neunten Jahrgang, um sich nun endlich selbst einmal ein Bild von England zu verschaffen und näher zu sehen, wo die Sprache und Kultur, mit der sie sich nun schon mindestens drei Jahre im Unterricht auseinandersetzen, ihren Ursprung hat. Nach einigen Stunden Fahrt durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich erreichten wir schließlich Dünkirchen, wo die Fähre auf uns wartete. Nach einer ruhigen Überfahrt mit tollem Blick auf die Kreidefelsen von Dover erreichten wir unser Zielland und endlich auch unseren Zielort Eastbourne. Dort warteten bereits die Gastfamilien auf uns.

Nach der ersten Nacht begann der Tag verregnet. Das hielt uns allerdings nicht davon ab, Eastbourne per Stadtrally kennenzulernen. Und schon nach ein paar Stunden klarte es soweit auf, dass wir bei strahlendem Sonnenschein die Kreidefelsen entlang des „Beachy Head“ und der „Seven Sisters“ erkunden konnten. Am kleinen Weiler „Birling Gap“ bekamen wir mit, dass dieser Küstenabschnitt stark von der Erosion geprägt ist und bereits viele Häuser, aufgrund der immer näher rückenden Abbruchkante, verloren gingen. Zum Schluss besuchten wir noch den „Eastbourne Pier“, bevor sich alle Schülerinnen und Schüler am frühen Abend zu ihren Gastfamilien begaben.
Am nächsten Tag erwartete uns mit einem Besuch der Hauptstadt London ein weiteres Highlight der Reise. Nachdem wir an der O2-Arena unseren Bus verließen, mischten wir uns wie typische Londoner in die Underground und fuhren Richtung Tower Bridge. Nach gefühlt unzähligen Fotos überquerten wir die Brücke zu Fuß und gingen zum Tower of London, wo wir die Ausstellung mittels einer Rally erkundeten. Neben den Kronjuwelen, großen schwarzen Raben und einem imposanten Wachwechsel der Beefeater erfuhren wir viele eindrucksvolle, teils traurige und skurrile Anekdoten der britischen Geschichte. Anschließend wechselten wir aufs Wasser. Mit dem Boot fuhren wir über die Themse hinauf Richtung Big Ben und Westminster, von wo aus wir bis zum Trafalgar Square gingen und schließlich – wieder per Bahn – auch noch zum Piccadilly Circus. Erst spät abends traf unser Bus wieder in Eastbourne ein.

An unserem letzten Tag besuchten wir noch die Studentenstadt Brighton. Auch hier gingen wir zum Pier, der anders als in Eastbourne ein halber Vergnügungspark ist. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Stadt in Kleingruppen zu erkunden. Einige sahen sich den „Royal Pavilion“ an, andere stürzten sich direkt in die teils engen Gassen der Stadt und sahen sich die Stadt an oder gaben ihre letzten Pounds für Andenken und Mitbringsel aus.
Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen. Ein letztes Mal konnten wir von der Fähre aus den Kreidefelsen winken. Insgesamt erhielten die Schülerinnen und Schüler in den zurückliegenden Tagen einen tollen Einblick in das Land und dessen Kultur, vertieften ihre Sprachkenntnisse und knüpften neue Kontakte. Für Viele wird es sicherlich nicht der letzte Aufenthalt auf der Insel sein.