Fritz-Bauer-Gesamtschule

„Die Forderung, dass Auschwitz nicht nochmal sei, ist die allererste an Erziehung.“ (Theodor W. Adorno)

Seit Gründung der Schule spielt die Holocaustdidaktik eine wichtige Rolle in unserem Alltag. Insbesondere der jährlich stattfindende Projekttag zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar ist dabei von Bedeutung. Wir machen es uns als Schulgemeinschaft zur Aufgabe, aktiv an die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten zu erinnern und einen Beitrag zu leisten, dass sich so etwas in Zukunft nicht wiederholt. Die Schüler*innen lernen dadurch, zu kritisch denkenden und handlungsfähigen Teilnehmern unserer Gesellschaft zu werden. Dieser Grundsatz war auch für Fritz Bauer von höchster Bedeutung.

Bereits zu Beginn des Schuljahres haben wir im Unterricht gemeinsam überlegt, wie ein respektvolles Miteinander gelingen kann. Dabei zeigten unsere Schüler*innen bereits ihr Verständnis von Zivilcourage, indem sie die Gleichheit aller Menschen und einen Einsatz dafür betonten. Dieser Grundsatz ist auch in unseren Klassenregeln verankert.

Unsere jüngsten Schüler*innen beschäftigten sich davon ausgehend am diesjährigen 27. Januar mit der Person Fritz Bauer. Sie erhielten einen kurzen Text, der in leichter Sprache seine Biografie, seine Gegnerschaft während des Nationalsozialismus und seinen stetigen Einsatz für Gerechtigkeit skizzierte. Die Schüler*innen hatten dabei u.a. die Aufgabe zu überlegen, warum Fritz Bauer der Patron unserer Schule ist.

 

Dabei folgten sie ganz Fritz Bauers Worten:

„Ich würde mir wünschen, dass junge Leute von heute vielleicht den selben Traum von Recht besäßen, den ich einmal hatte; und dass sie das Gefühl haben, dass das Leben einen Sinn hat, wenn man für Freiheit, Recht und Brüderlichkeit eintritt.“

(Fritz Bauer)