Jugendbegegnung Berlin

Sechs Schülerinnen der Q1 nahmen im Januar 2020 gemeinsam mit Frau Asad und Herrn Mogwitz an einer deutsch-polnisch-ukrainischen Jugendbegegnung in Berlin teil. In der Hauptstadt organisierte das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin einen Workshop für insgesamt 20 Schüler/innen der drei Länder, in dem sie sich intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus beschäftigten. Neben Besichtigungen der Zwangsarbeiterunterkünfte, der Blindenwerkstatt von Otto Weidt und des jüdischen Friedhofs ermöglichte man den Schüler/innen auch eine Diskussionsrunde mit dem Kurator der Ausstellung „Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien“, Klaus Hasbron-Blume sowie ein Zeitzeugengespräch mit Cornelia Schmalz-Jacobsen.

 

 

Diese berichtete den Jugendlichen von dem Widerstand, den ihre Eltern im Nationalsozialismus geleistet haben, wofür sie in Yad Vashem in der Allee der Gerechten geehrt wurden. Nach einer eindrucksvollen Führung durch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas rundete das Erstellen eigener kreativer Gedenkformen den Workshop ab.
Die vom Dokumentationszentrum durchgeführte Jugendbegegnung war eine bereichernde Erfahrung, die in den kommenden Jahren weitergeführt werden soll.