Fritz-Bauer-Gesamtschule

Gatty Museum Challenge

Im Rahmen des Homeschooling initiierte Herr Clémeur ein fächerverbindendes Projekt für den Deutsch- und Kunstunterricht. Die Schüler*innen der 8d sollten einen
virtuellen Rundgang durch die Kunstmuseen dieser Welt machen und sich ein „Lieblingskunstwerk" aussuchen. Von diesem Bild haben sie dann eine Bildbeschreibung angefertigt. Schließlich sollten sie es, nach dem Vorbild der „Gatty-Museum-Challenge", nachstellen.

Kunstwettbewerb: Meine einsame Insel

Aktuell geht fast niemand zur Schule, die Spielplätze sind gesperrt, das Training im Sportverein findet nicht statt. Treffen mit Freunden sind nicht erlaubt. Eine seltsame Situation. Ein bißchen wie auf einer einsamen Insel, findet der Kunstlehrer Herr Kentenich. Daher initiierte er den Kunstwettbewerb „Auf meiner einsamen Insel“ und fordert Schülerinnen und Schüler auf, ihre Gedanken zur Corona-Krise in Bildern, Fotos, Texten oder Videos umzusetzen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Einige Ergebnisse sehen Sie hier:

Meine einsame Insel (Veronika)

Auf meiner einsamen Insel gibt es sehr viele Tiere und Natur.
Auf der Insel gibt es ein großes Haus, in dem ich lebe. Die Insel ist relativ groß, jedoch kann man sich dort nicht verlaufen.
Auf meiner Insel kümmere ich mich um die Tiere und Pflanzen.
Die meiste Zeit denke ich daran, wie es wäre, wenn meine Freunde hier wären, da ich sie sehr vermisse und es mit ihnen bestimmt lustiger und schöner auf der Insel wäre.
Ich wünschte, dass sie kommen könnten und die schönen Sachen mit mir gemeinsam erkunden könnten.
In meinem Leben gibt es normalerweise nie so eine Situation, auch momentan nicht, da ich meine Familie bei mir habe.

Meine Insel im Schuhkarton

Beschreibung des Bildes
Ich bin alleine im Privatjet,
Die Sicht auf meine einsame Insel.
Doch wenn man sie erkundet, gibt es viel zu entdecken.
Und man fühlt sich doch nicht so alleine.
Papageien, Palmen, Wasserfälle...
Wie ein Traum „Meine einsame Insel.“
Lina Schreiner (Fritz-Bauer Gesamtschule 6D)

Ein Tag zum Feiern -Abiturfeiern des ersten Abiturjahrgangs

Bei strahlendem Sommerwetter fanden am Donnerstag, dem 25. Juni die Feierlichkeiten zum ersten Abitur in der Aula der Fritz-Bauer-Gesamtschule statt. Festlicher Blumenschmuck, ein roter Teppich, roségoldfarbene Luftballons und ein stimmungsvoller Sternenhimmel schmücken den Raum und verdeutlichen, dass es ein Tag zum Feiern ist! „One moment in time“ spielte der Musiklehrer Florian Kunert zur Einstimmung auf dem Klavier. Und ein besonderer Moment ist es wirklich: 46 Schüler*innen haben ihre Allgemeine Hochschulreife erworben und erhielten im Beisein ihrer Eltern, Lehrer, Vertretern der Stadt sowie Freunden und Förderern der Schule unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ihre Abiturzeugnisse. Die Abiturient*innen Lara Sophia Püschner, Sajad Habibi und Jowan Kurd moderierten die Veranstaltung.

Reden und Glückwünsche

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, eröffnete die Schulleiterin Stephani Overhage ihre Begrüßungsansprache mit den Worten, mit denen sie 2011 die Einschulungsfeier der Schüer*innen begann. Die Schulleiterin dankte insbesondere den Eltern, die der 2011 gegründeten Schule und auch der gymnasialen Oberstufe ihr Vertrauen geschenkt hatten. Overhage blickte zurück auf neun Schuljahre, innerhalb derer sich die Gesamtschule zu einer festen Größe in der Bildungslandschaft der Stadt Sankt Augustin entwickelte. Als erster Jahrgang hätten die Schüler*innen des Jahrgangs alle Meilensteine der Entwicklung miterlebt und geprägt: Die Einführung der zweiten Fremdsprache Spanisch, die Feierlichkeiten zur „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“, die Auszeichnung als „Schule der Zukunft“ , die Verabschiedung des Schullogos mit dem von der ehemaligen Schülerin Celine M. geprägten Claim „Das sind wir!“ sowie die Namensgebung zur Fritz-Bauer-Gesamtschule. Sie waren die ersten, die im Jahr 2016 ihre Zentralen Prüfungen schrieben und die ersten, die die Zentralen Abiturprüfungen bestanden hätten.

Die Schulleiterin bedankte sich bei Bürgermeister Klaus Schumacher, dem Paten der Schule, bei der Bezirksregierung Köln, namentlich bei Frau Cornelia Ossendorf und Herrn Martin Nolte, der Schulamtsdirektorin für den Rhein – Sieg – Kreis, Birgitt Kreitz-Henn, der ehemaligen Schulministerin Sylvia Löhrmann, der Vorsitzenden des Freundeskreises Mewasset Zion Anke Riefers, dem städtischen Beigeordneten Ali Dogan, der Fachdienstleisterin Josefine Dedendach sowie allen weiteren Freunden und Förderern der Schule für die langjährige Unterstützung.

Die Schüler*innen und Schüler hätten das Leitbild „Leistung einbringen - Vielfalt leben – Wertschätzung erfahren“ während ihrer Schulzeit stets erfüllt. Auch unter den schwierigen Bedingungen während der Corona-Pandemie hätten sie ihr Bestes gegeben. Auf die lang geplante Mottowoche, den Abistreich und auch den Abiball müssen die Abiturient*innen in diesem Jahr verzichten, nicht aber auf die Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen. 46 Schüler*innen verlassen die Schule mit der Allgemeinen Hochschulreife, zwei mit der Fachhochschulreife und darauf können sie stolz sein! Stephani Overhage beglückwünschte die Schüler*innen, wünschte ihnen alles Gute und beendete das eingangs erwähnte Hermann Hesse Zitat: „…der uns beschützt und der uns hilft zu leben“.

Auch der Bürgermeister Klaus Schumacher gratulierte den Abiturient*innen und ist sich sicher, dass ihnen die Schule „das Rüstzeug fürs Leben“ vermittelt habe. Er überreichte der Jahrgangsbesten Carina Hochheuser für den hervorragenden Abidurchschnitt von 1,5 den Augustinus.

Im Anschluss lasen die Abiturientinnen Jowan Kurd und Lara Sophia Püschner die Glückwünsche der Dezernentin Cornelia Ossendorf vor, die dem Jahrgang ihre Anerkennung aussprach. Ebenso gratulierten der Schulpflegschaftsvorsitzende Ralf Leder sowie der Schülersprecher Nils Pätzold.

Erinnerungen

Musisch untermalte Fotorückblicke der Jahre 2011-1013, 2013-2016 sowie aus der Oberstufenzeit 2017-2020 erinnerten an neun Jahre Schulzeit an der Fritz-Bauer-Gesamtschule, von der ersten Klassenfahrt über Exkursionen ins Ruhrgebiet bis hin zur Stufenfahrt nach Prag. Sie zeugen vom Zusammenhalt der Stufe und unzähligen schönen Erinnerungen.

Etwas ganz Besonderes hatten auch die Beratungslehrer Herr Haas und Herr Lambeck vorbereitet: In ihrem Videogruß „Beratungslehrer Backstage“ eröffneten sie Einblicke hinter die Kulissen und zeigten und humorvolle Art, was sich wirklich hinter den Türen ihres Büros abspielt: Die Organisation der Pragfahrt wurde an die Referendare abgegeben, die Entschuldigungen türmten sich im Regal und der Kölner Karneval war wichtiger, als die Vorbereitung des Klausurplans. „Spaß beiseite“ kommentierten die beiden zum Abschluss: „Wir sind mehr als stolz darauf, dass wir euch zum Abitur führen durften und dass wir ein Teil des Ganzen sein durften“! Dass das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern sehr vertrauensvoll war und ist, zeigten die Danksagungen der Abiturient*innen, die sich sehr persönlich mit Videogrüßen von Herrn Haas und Herrn Lambeck verabschiedeten.

„Erfolgreich zum Gipfel“ – Rede des Oberstufenleiters und musikalische Überraschung

Mit einer „Reise mit anschließender Gipfelbesteigung“ verglich der Oberstufenleiter Norman Weber die Schullaufbahn der Abiturient*innen. Die Schüler*innen hätten während dieser Reise stets das Abitur als Ziel vor Augen gehabt und trotz „manchmal knapp werdenden Sauerstoffs“ den Gipfel erklommen. Das Wort „Corona“ interpretierte er mit seinen Wünschen für die Abiturient*innen neu: Courage, Optimismus, Respekt, Offenheit, Neugierde und Authentizität möchte er ihnen mit auf ihren weiteren Lebensweg geben.

Für eine musikalische Überraschung sorgten Japhet Tuala und Gloria Daniels, die gemeinsam mit Herrn Kunert den Song „We are the world“ performten und damit Standing Ovations ernteten.

Zeugnisvergabe

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war die feierliche Zeugnisvergabe durch Stephani Overhage, ihren Stellvertreter Patrick Werneburg und die Beratungslehrer. Neben ihren Abiturzeugnissen überreichten Herr Haas und Herr Lambeck allen Schüler*innen eine Rose. Sichtlich stolz nahmen die Abiturient*innen unter Applaus ihre Zeugnisse entgegen und können nun in einen neuen Lebensabschnitt starten: „Ob sie ein Auslandsjahr planen, eine Ausbildung beginnen oder im Herbst ins Studium an der Universität starten, ich bin mir sicher, dass alle ihren Weg finden werden“, schloss die Schulleiterin die Veranstaltung.

Das Team der Fritz-Bauer-Gesamtschule wünscht den Abiturient*innen alles Gute für die Zukunft und bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei den ehemaligen Referendar*innen des Studienseminars Bonn für die Planung der Feier, Herrn Kunert für die musikalische Unterstützung, dem Förderverein für die Dekoration und bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

Die Abiturienten der Fritz-Bauer-Gesamtschule

Franziska Ackermann, Agnesa Bajrami, Miriam Bätz, Dustin Bechteler, Ann - Katrin Becker, Katharina Borodenko, Sean Boulou, Teofilos Chatzistamatis, Victor Churlyaev, Gwendolyn Random Claaßen, Gian Luca Culoso, Gloria Mantatu Daniel, Maximilian Eiser, Lena –Luise Grellert, Lydia –Tamar Greuel, Sajad Habibi, Jason Hanke, Carina Hochheuser, Jannik Hylla, Leon Jarosch, Malin Jendreck, Shima Khodaparast, Lisa Kulas, Jowan Kurd, Marvin Larius, Marie Leuwer, Jasmin Lüddemann, Miro Gregor Alo Mahko, Angela Mayimona - Antonio, Maxim Ngom, Jessika Claudia Nowak, Arian Pahlewani Saroughiye, Nils Pätzold, Carlos Podlech, Lara Sophia Püschner, Elias Rafiqpur, Aiko Ross, Luca Schäfer, Anastasia Schmidt, Johanna Schug, Felix Christian Staeck, Jessika Stukert, Japhet Tuala, Martin Tumlert, Markus Tumlert und Lea Celine Zimmer

Die Fachoberschulreife erlangten:

Saad Barouag, Gentiana Veliqi

Level 10 completed Abschlussfeiern des zehnten Jahrgangs

Gleich vier Abschlussfeiern, eine für jede Klasse, fanden am Donnerstag und Freitag, dem 18. bzw. 19. Juni, in der festlich geschmückten Aula der Fritz-Bauer-Gesamtschule statt. Bis zuletzt mussten die Schulleitung und die Elternvertreter warten, ob Schüler und Eltern gemeinsam feiern können. Doch die neuen Lockerungen machten es möglich: Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln feierten die 120 Schüler*innen mit ihren Eltern und den Klassenlehrer*innen das Ende ihrer Schulzeit.

Abschluss in Zeiten von Corona

„In allen Lebensbereichen gab es in den letzten Monaten Einschnitte und Veränderungen“, eröffnete die Schulleiterin Stephani Overhage ihre Begrüßungsansprache. Während dieser aufregenden Zeit haben die Zehntklässler zunächst von Zuhause gelernt und kamen dann als erste Jahrgangsstufe an die Schule zurück. Anstelle der Zentralen Abschlussprüfungen schrieben sie dann Ersatzklassenarbeiten. Dass diese Zeit für die Jugendlichen nicht einfach war, spiegelt sich auch im gewählten Abschlussmotto wider: „Game over – Level 10 completed  next level“. „Umso stolzer könnt ihr jetzt sein, eure Abschlusszeugnisse in den Händen zu halten“, betonte Overhage.

Einige Jugendliche beginnen im August ihre Ausbildung, andere wechseln an ein Berufskolleg. 70 Schüler*innen setzen ihre Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe der Fritz-Bauer-Gesamtschule fort. Für sie ist es nur ein kurzer Abschied, denn sie werden bereits in der kommenden Woche wieder in die Schule kommen und sich in Workshops des schulinternen „Brückenseminars“ auf die Oberstufe vorbereiten.

Reden

In ihrer Rede, die sie in diesem Jahr gleich vier Mal halten durfte, blickte Stephani Overhage auf die vergangenen sechs Jahre zurück und ist sich sicher, dass alle Schüler*innen das Leitbild der Schule „Leistung einbringen-Vielfalt leben-Wertschätzung erfahren“ erfüllt haben. Ob mit guten Leistungen im Unterricht, dem Engagement in der SV, dem Mitwirken in den Arbeitsgemeinschaften, jeder einzelne habe seinen individuellen Beitrag geleistet. Die Abteilungsleiterin II, Frau Börsch, erinnerte sich in ihren Reden an zahlreiche lustige Erlebnisse mit dem Jahrgang und gab den Schüler*innen den Rat „Wer die Welt verändern will, muss zuerst sich selbst verändern“. Auch der Schulpflegschaftsvorsitzende Ralf Leder wünschte den Schüler*innen alles Gute für ihre Zukunft. Die Schule stehe mitten in der Gesellschaft und habe den Schülerinnen und Schülern das notwendige Rüstzeug für das weitere Leben vermittelt.

„Am Ende wurde es gut“ – Videogrüße der Klassenlehrerteams

Auch die Klassenlehrer*innen Frau Imsiecke und Herr Müller-Hirschmann (10a), Frau Görtzen und Herr Schmidt van de Weyer (10b) sowie Frau Stuttkewitz und Herr Ruland (10c) blickten in ihren Beiträgen mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die gemeinsamen sechs Jahre zurück. Frau Schweizer und Herr Pürling (10d) präsentierten ein Rollenspiel, in dem sie sich vierzig Jahre später gemeinsam an lustige Erlebnisse mit ihrer Klasse erinnern. Die Anekdoten, zum Beispiel, wie die Klasse auf der Klassenfahrt in den Bus zum falschen Ziel einstieg, oder der Schüler, der für zwei Euro pro Stück zuhause abgeschriebene Schulordnungen verkaufte, brachten die Gäste zum Lachen. Einige Grüße wurden in diesem Jahr als Videobotschaft übermittelt. So buk die langjährige Klassenlehrerin der 10 c, Frau Reuter, ihrer Klasse vor der Kamera einen Kuchen und fügte symbolisch Zutaten wie Mut, Zuversicht und Selbstvertrauen hinzu. Auch Frau Schulte, ehemalige Klassenlehrerin der 10b, wandte sich per Video an ihre Klasse. Die Schülervertretung ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, dem Abschlussjahrgang zu gratulieren: „Mit dem Abschluss in den Händen – Ihr seid Legenden – werden Helden zu Legenden“, schrieben sie mit bunten Farben an ein Fenster der Aula.

Für den traditionellen Klassenlehrerteambeitrag hatten sich die Klassenlehrer*innen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: In einem selbst gedrehten Video zeigten sie sich zunächst als unmusikalische Chaostruppe, die sich am Ende mit viel Übung zu einer erfolgreichen Band mit viel Taktgefühl entwickelte. Ebenso hatten sich die vier Klassen während ihrer Schulzeit von wuseligen Fünftklässlern zu starken Klassengemeinschaften entwickelt.

Schülerreden

Auch die Schüler*innen bedankten sich mit Reden bei ihren Lehrer*innen. Sebastian E. (10b), Henriette W., Mayra K. und Ariana B. (10d) blickten auf humorvolle Art und Weise auf ihre Schulzeit an der FBGS zurück und betonten, dass sie ihre Klassenkamerad*innen vermissen werden.

Ehrungen und Zeugnisvergabe mit Mundschutz

Der Höhepunkt der Feiern waren die Ehrungen für besondere Schülerleistungen, die in diesem Jahr Max S. und Belanna G. (Klasse 10a), Benjamin H. (10c), Sandro B. (10d) und Henriette W. (10d) erhielten. Im Anschluss folgte dann die feierliche Zeugnisvergabe. Neben ihren Abschlusszeugnissen überreichten die Klassenlehrer*innen allen Schüler*innen eine Sonnenblume als Symbol für einen erfüllenden neuen Lebensabschnitt. „Der Mundschutz ist kein Problem, aber dass ich euch nicht drücken darf, ist wirklich schade“, entfiel es Frau Schweizer, als sie sich von einer ihrer Schülerinnen verabschiedete.

„Ich bin so froh, dass wir trotz der aktuellen Lage gemeinsam feiern konnten“, schloss Stephani Overhage die Veranstaltung und bedankte sich noch einmal ganz herzlich bei allen, die zum Erfolg der Feiern beigetragen haben. Das Team der Fritz-Bauer-Gesamtschule wünscht den Schulabgängern alles Gute für die Zukunft!